Vertical Up Hinterstoder

Pünktlich um 17:30 Uhr fiel am Samstag, 06. Jänner im Zielgelände der Hannes-Trinkl-Weltcupstrecke in Hinterstoder in der Sportarena Pyhrn-Priel der Startschuss für das dritte Vertical Up in Hinterstoder. 150 Teilnehmer stellten sich der 2.800 Meter langen, zum Teil fast 60 Prozent steilen Weltcupstrecke mit ihren 750 Metern Höhenunterschied.

Die Region Pyhrn-Priel bietet mit ihren Sportevents wie dem Alpinen Skiweltcup, dem alpinen Europacup, den Biathlon Staatsmeisterschaften, dem Master of Snow, den Staatsmeisterschafen im Naturrodeln oder der Pyhrn-Priel Trophy nicht nur hohe Erfahrung und Kompetenz, sondern auch zahlreiche gute Amateursportler und ein hohes Know-how was die Organisation von Sportveranstaltungen betrifft.

Persönlicher Rennbericht von Andi Eder unterhalb des Videos!

Andrea Mayr siegt

Bei schwierigen Bedingungen konnte sich die 6fache Berglaufweltmeisterin, Andrea Mayr absetzen und gewann zum zweiten Mal, mit einer Zeit von 30:03,8 das Vertical Up in Hinterstoder. Auf dem zweiten Platz landetet die Tour-Siegerin von 2016 & 17, Susanne Mair. Dritte wurde Marlies Penker.
Bei den Herren konnte sich Hans-Peter Meyer in einer stark besetzten Speedklasse mit einer Zeit von 29:03,1 in einem überaus hochklassigen Rennen gegen die namhafte Konkurrenz durchsetzen. Er verwies Dominik Salcher und Lukas Vasold auf die Plätze 2 und 3.
Glücklich und stolz erreichten auch die Starter der Rucksackklasse das Ziel. Hier standen vor allem der Spaß am Sport und die persönliche Herausforderung im Vordergrund.

Hinterstoder war die erste von sechs Weltcupstrecken, die bergauf bezwungen werden sollen, danach folgen Veranstaltungen in Madonna di Campiglio (20.1.), Gröden (27.01.), Feldberg am Hochschwarzwald (17.2.), Kitzbühel (24.2.) und Wengen (25.3.).
www.vertical-up.com

Events in der Pyhrn-Priel Sportregion

Nach dem Vertical Up können sich die AthletInnen bereits auf das Warscheneck extreme, die nächste kräfteraubende Veranstaltung am 4. März vorbereiten. Dieses extreme, hochalpine Skitourenrennen hat es in sich: 1.760 Höhenmeter, 15 Kilometer Streckenlänge, viele Gelände- und Tragepassagen benötigt es, um zum Ziel, dem Gipfel des Warscheneck, zu gelangen.
Im Rahmen des Warscheneck extreme, das in diesem Jahr Teil der Österreichischen Staatsmeisterschaften ist, findet am 2. März außerdem die Staatsmeisterschaft Vertical auf der Wurzeralm statt.

Ein absolutes Highlight im Sommer ist die Pyhrn-Priel Trophy. Bei dieser Veranstaltung laden drei Trailrunning-Strecken (Berglauf, Speedtrail und Marathontrail) dazu ein, neue Bestzeiten zu erzielen und die herrliche Landschaft mit ihren Gebirgszügen zu genießen.

Persönlicher Rennbericht von Andi Eder

Am Sa. 6.1 war es endlich soweit, der Tour Start zur Vertical Up Serie 2018 in Hinterstoder.
Lange habe ich mich auf diese Rennserie gefreut – seitdem ich letztes Jahr in Gröden dabei war, hat mich das Vertical Up Fieber gepackt und für mich war klar: Im nächsten Jahr laufe ich die Tour mit.
In Hinterstoder angekommen, kamen für mich im ersten Augenblick nicht so schöne Erinnerungen hoch. Ich verletzte mich damals bei einem Riesentorlauf schwer am Knie und zog mir dabei eine Kreuzband-, Meniskus- und Knorpelverletzung zu. Aber das war gleich wieder vergessen – als ich bei der Tür zur Anmeldung stand war die Freude über den Start wieder da.
Bei der Anmeldung wurde ich von den Damen freundlich empfangen, die schon alles super vorbereitet hatten und mir mein Startpaket übergaben.

Bei einem schnellen Kaffee, um die Zeit zum Start zu verkürzen, wurde noch ein wenig über das Rennen und über die super Region Pyhrn-Priel geredet, wo man auch im Sommer schöne Trails laufen und MTB Touren unternehmen kann.
Im Startbereich wurde mir dann schnell klar, dass dieses Rennen sehr hart werden würde. Vom Startbogen weg ging es nur extrem steil bergauf so weit man die Strecke einsehen konnte.
Ich bereitete meine Spikes vor, machte mein Aufwärmprogramm und genoss dabei die coole Atmosphäre bis zum Start.
Endlich war es so weit: Der Startschuss!. Dass sehr schnell gestartet werden würde, war mir klar; bei diesem steilen Gelände war es aber brutal hart. Nicht leichter machte es die sehr harte Piste, was aber für meine Spike-Schuhe kein Problem darstellte. Das einzige richtige Flachstück auf dieser Vertical Up Strecke waren die letzten Meter zum Ziel. Ich kann nur sagen: Diese Strecke ist perfekt für ein Vertical Up .
Bei so einer Strecke. die vom Start bis ins Ziel fast nur gerade hoch ging war der Blick nach hinten genial, ein riesen Lichtermeer.

Ich versuchte auch zum ersten Mal bei so einer kurzen Strecke von der Firma Compressport die Kompressionsstrümpfe und Hose zu tragen. Dass Kompressionsbekleidung auf langen Strecken hilft wusste ich, aber dass es bei so einer kurzen Distanz so unterstützend wirkt, war für mich super und eine tolle Erfahrung.
In der Regeneration und in der Therapie ist Kompression immer hilfreich, ab jetzt ist bei mir Compressport aber auch auf kurzen Distanzen mit dabei. Ich kann die Produkte jedem Sportler sehr empfehlen und genauso all jenen, die sehr viel sitzen oder Zeit im Auto verbringen!

Titelbild: Michael Werlberger

Die nächsten Vertical Up Bewerbe

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